Frage:
Viele Inhalte werden im Internet im Flash-Format bereitgestellt. Mitunter sind solche Flash-Inhalte im p?d. Netz der Stadt Frankfurt nicht nutzbar (z.B. ZDF-Mediathek), w?hrend Flash-Inhalte auf anderen Seiten einwandfrei wiedergegeben werden (z.B. YouTube). Woran liegt das?
Antwort:
Flash
Flash ist ein Datei- und Streaming-Format. Es wird mit dem Adobe Flash-Player wiedergegeben. Flash war einst die einzige M?glichkeit f?r Web-Designer, multimediale und interaktive Inhalte auf Web-Seiten bereitzustellen.
Zwar gibt es mittlerweile alternative M?glichkeiten, jedoch ist Flash nach wie vor sehr verbreitet. Flash bietet heute auch die M?glichkeit, Videos darzustellen, wovon die allermeisten Anbieter von Videos im Internet auch gebrauch machen, da der Flash-Player auf nahezu jedem internetf?higen Endger?t verf?gbar ist und Nutzer deshalb keine zus?tzliche Software installieren m?ssen.
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Bereitstellung von Flash-Videos oder "Flash ist nicht gleich Flash"
Es existieren heute drei (relevante) Verfahren, Videos im Flash-Format bereitzustellen. Eine vollst?ndigere und detailliertere Aufstellung findet sich z.B. unter http://en.wikipedia.org/wiki/Flash_Video.
In Form von FLV-Dateien
Hierbei werden die im Flash-Format kodierten Videos schlicht als Datei zum Download bereitgestellt. Die Datei muss zun?chst komplett heruntergeladen werden, bevor sie mit einem FLV-kompatiblen Player wiedergegeben werden kann.
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In Form von "progressiven Downloads" (stufenweises Herunterladen)
Hierbei wird lediglich ein Script (Flash-Action-Script) in die Webseite eingebunden, welches mit dem Flash-Player abgespielt wird. Dieses Script steuert dann den Zugriff auf eine separat auf dem Web-Server bereitgestellte FLV-Datei. Da seit HTTP1.1 (Protokoll zur ?bertragung von Webseiten) auf beliebige Bereiche innerhalb einer Datei zugegriffen werden kann, kann auch beim Zugriff auf das Video beliebig gesprungen werden - ohne, dass dieses zuvor heruntergeladen werden muss.
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In Form eines Streams des "Flash Media Server"
Hierbei werden Inhalte nicht komplett bereitgestellt, sondern mittels eines kontinuierlichen Datenstroms zum Empf?nger gesendet. Streaming kommt insbesondere bei der Echtzeit-Bereitstellung von Inhalten zum Einsatz, da die Inhalte hier nicht zuvor in Form einer Datei erstellt werden k?nnen.
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Download geht, Stream geht nicht
Urs?chlich f?r den Umstand, dass manche Flash-Angebote im p?dagogischen Netz funktionieren und manche wiederum nicht, sind die unterschiedlichen Arten der Bereitstellung.
W?hrend sowohl Downloads von FLV-Dateien als auch "progressive Downloads" einzig auf HTTP aufsetzen, welches den TCP/IP-Port 80 verwendet, welcher im p?dagogischen Netz freigegeben ist, verwendet das Streaming einen speziellen TCP/IP-Port (1935), welcher im p?dagogischen Netz eben nicht freigegeben ist.
Zwar bietet das Flash-Streaming auch M?glichkeiten, den Port 80 zu verwenden, hier greifen / st?ren jedoch die sehr guten Sicherheitsvorkehrungen des Stadtnetzes und unterbinden diese Zweckentfremdung. Einen guten Einstieg f?r entsprechende Recherchen bieten http://kb2.adobe.com/cps/164/tn_16499.html und http://kb2.adobe.com/cps/164/tn_16466.html.
Und so erkl?rt sich letztlich auch, warum manche Flash-Angebote ohne weiteres funktionieren (z.B. YouTube und Google-Video verwenden "progressive Downloads"), w?hrend andere nicht funktionieren (z.B. ARD- und ZDF-Mediathek verwenden - ohne weiteres - das Streaming).
Irritierend ist hier oft, dass sich aufgrund der Funktionalit?t allein (beliebiger Einsprungspunkt in die Videos, Vorspringen, Zur?ckspringen), die Streaming-Angebote von den progressiven Download-Angeboten nicht unterscheiden lassen.
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Quellen und weiterf?hrende Informationen :
- http://en.wikipedia.org/wiki/Flash_Video
- http://kb2.adobe.com/cps/164/tn_16499.html
- http://kb2.adobe.com/cps/164/tn_16466.html
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