Frage:
Ich m?chte, dass Dokumente gemeinsam bearbeitet werden k?nnen. Wie kann ich eine Laufwerks- oder Verzeichnisfreigabe unter Windows 2000 / Windows XP einrichten?
Antwort:
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Vorbereitungen:
Als unbedingte Vorraussetzung, um Laufwerke und Drucker gemeinsam zu nutzen, muss ein Dienst mit dem Namen "Datei- und Druckerfreigabe" installiert sein. Ohne diesen Dienst k?nnen keine Laufwerke, Verzeichnisse, Dateien und Drucker freigegeben werden. Die endg?ltigen Einstellungen finden dann an anderer Stelle statt.
Das Vorhandensein dieses Dienstes k?nnen Sie einfach ?berpr?fen:
Klicken Sie hierzu auf "Start" -> "Einstellungen" -> "Netzwerk und DF?-Verbindungen".
Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf "LAN-Verbindung", dann auf "Eigenschaften".
Wenn im sich dann ?ffnenden Fenster der Punkt "Datei- und Druckerfreigabe f?r Microsoft-Netzwerke" nicht als Komponente aufgef?hrt ist, muss er nachinstalliert werden.
Klicken Sie hierzu auf "Installieren":
"Datei- und Druckerfreigabe" ist ein Dienst, w?hlen Sie also die entsprechende Rubrik "Dienste" aus, w?hlen Sie "Datei und Druckerfreigabe f?r Microsoft-Netzwerke" und best?tigen Sie mit "OK":
Hier jetzt "Datei- und Druckerfreigabe f?r Microsoft-Netzwerke" w?hlen und alle Fenster durch Klicken auf "OK" schlie?en.
Die Zusatzkomponenten "Anderen Benutzern soll der Zugriff auf meine Dateien / auf meine Drucker erm?glicht werden", die unter Windows 95/98/Me zus?tzlich installiert werden mussten, entfallen unter Windows ab der Version 2000.
Anschlie?end k?nnen Sie sich einen ?berblick ?ber die bereits freigegebenen Netzwerkressourcen (Laufwerke, Ordner oder Drucker) verschaffen:
Im Explorer unter "Netzwerkumgebung" finden Sie unter Ihren jeweiligen Computernamen s?mtliche (momentan eingeschalteten) Rechner, die zur gleichen Arbeitsgruppe geh?ren wie der benutzte Rechner. Falls Sie verschiedene Arbeitsgruppen eingerichtet haben, k?nnen Sie die untergeordneten Rechner sehen, wenn Sie den Ordner "Gesamtes Netzwerk" ?ffnen.
Wird nun der Arbeitsgruppeneintrag ge?ffnet, befinden sich dort alle Rechner, die zur jeweiligen Gruppe geh?ren. Ein weiterer Klick auf einen einzelnen Rechner bringt dann dessen freigegebene Ressourcen zum Vorschein, sofern es sich nicht um versteckte Freigaben handelt.
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Ein Laufwerk bzw. Verzeichnis freigeben:
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Klicken Sie auf das Symbol "Arbeitsplatz" auf Ihrem Desktop oder ?ffnen Sie den Windows Explorer (entweder durch Klicken mit der rechten Maustaste auf "Start" und Auswahl von "Explorer" oder durch gleichzeitiges Dr?cken einer der [Windows-Tasten] und [E])
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Markieren Sie das Laufwerk oder das Verzeichnis, das im Netzwerk zur Verf?gung gestellt werden soll, und rufen Sie das Kontextmen? zum Laufwerk mit einem rechten Mausklick auf.
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W?hlen Sie den Men?punkt "Freigabe" ("Freigabe und Sicherheit" unter Windows XP).
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Aktivieren Sie im ersten Schritt die Option "Diesen Ordner freigeben". Daraufhin erscheinen weitere Einstellungsm?glichkeiten.
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Geben Sie der Freigabe einen Namen. Der Name sollte so eindeutig wie m?glich sein und auch f?r die anderen Benutzer des Netzes einen Sinn ergeben. Es sind maximal 12 Buchstaben erlaubt.
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Das Eingabefeld "Kommentar" bietet Platz f?r detaillierte Informationen. Der Kommentar wird sp?ter in der Netzwerkumgebung als Tooltip (kleine gelbe Sprechblase) angezeigt.
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Durch Klicken auf "Berechtigungen" k?nnen die Zugriffsrichtlinien (wer auf dem Verzeichnis/Laufwerk welche Art von Berechtigung hat) genau festgelegt werden:
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Die Option "Lesen" berechtigt den jeweiligen Benutzer bzw. die Gruppe, sich den Inhalt der Freigabe anzusehen und enthaltene Dateien zu lesen und zu kopieren.
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Die Option "Schreiben" berechtigt zum Schreiben und L?schen von Dateien innerhalb der Freigabe.
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Die Option "Vollzugriff" beinhaltet die beiden ersten Optionen und berechtigt au?erdem zum ?ndern der Freigabeparameter.
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Die noch unter Windows 95/98/Me vorhandene Option, die Freigabe mit einem einfachen Passwort zu versehen, entf?llt hier, da nun, wie oben beschrieben, f?r einzelne im System angelegte Benutzer Lese- und Schreibrechte vergeben werden k?nnen. Die Berechtigungen der Gruppe "Jeder" beinhalten keine Passwortabfrage. Sollten Sie also eine Freigabe sch?tzen wollen, deaktivieren Sie die Berechtigungen f?r "Jeder" und legen Sie f?r die Zielgruppe, die mit der Freigabe arbeiten soll, entsprechend Benutzer an, die sich dann anhand ihres Passworts authentifizieren m?ssen.
N?here Informationen zum Anlegen von Benutzerkonten unter Windows finden Sie hier:
Benutzer anlegen unter Windows 2000
Benutzer anlegen unter Windows XP
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Mit einem Klick auf "OK" schlie?en Sie die Freigabe des Laufwerks ab.
Ein freigegebenes Verzeichnis bedeutet automatisch auch die Freigabe der darin enthaltenen Dateien sowie die Freigabe von Unterverzeichnissen, genauso wie die Freigabe eines Laufwerks s?mtliche darauf enthaltenen Verzeichnisse und Dateien freigibt.
Die Arten des Zugriffs lassen sich unabh?ngig voneinander gestalten. Besteht f?r ein Laufwerk genereller Lese- und Schreibzugriff, k?nnen einzelne Verzeichnisse trotzdem davon ausgenommen und dort nur ein Lese-, aber keinen Schreibzugriff eingerichtet werden. Die Einstellungen zum freigegebenen Verzeichnis ?berschreiben dann diejenigen des freigegebenen Laufwerks, aber nur f?r das aktuelle Verzeichnis. Alle anderen Freigaben bleiben davon unbeeintr?chtigt.
Nachdem Sie die Freigabe des Laufwerks beziehungsweise einzelner Verzeichnisse abgeschlossen haben, schlie?en Sie alle Fenster durch Klicken auf "OK".
Wenn Sie nun den Windows Explorer ?ffnen und auf "Netzwerkumgebung" -> "Gesamtes Netzwerk" -> "Microsoft Windows Netzwerk" klicken, k?nnen Sie unterhalb des Namens Ihrer Arbeitsgruppe den Namen Ihres Computers anw?hlen. Hier sollten jetzt alle eingerichteten Freigaben anhand des von Ihnen spezifizierten Namens aufgelistet sein.
Wenn Sie den Mauszeiger einen Moment ?ber einem der Laufwerke stehen lassen, wird auch der eingetragene Kommentar in Form eines Tooltipps angezeigt.
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Versteckte Freigaben:
Hinweis: Versteckte Freigaben funktionieren unter Windows 95 und 98 nicht.
Der Unterschied zwischen dem Einrichten einer versteckten und einer normalen Freigabe ist nicht besonders gro? und besteht nur im Hinzuf?gen eines $-Zeichens hinter dem Freigabenamen. Hie? eines der freigegebenen Laufwerke bislang beispielsweise C, so hei?t es nun C$. Alle Netzwerkteilnehmer, die auf die verborgene Ressource zugreifen wollen, m?ssen dann deren Namen kennen.
Unter Win2000 oder XP geben Sie? ein Laufwerk, das Sie verbergen wollen, folgenderma?en frei:
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Rufen Sie zu dem freizugebenden Laufwerk im "Explorer" ?ber die rechte Maustaste im Kontextmen? den Punkt "Freigabe" auf.
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Markieren Sie im Dialog das Optionsfeld "Freigabename", und vergeben Sie einen Freigabenamen, den Sie mit dem Zeichen $ abschlie?en:
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Legen Sie nach Bedarf die Zugriffsberechtigungen fest, und best?tigen Sie mit "OK".
In der Netzwerkumgebung wird das freigegebene Laufwerk nicht aufgef?hrt.
Um darauf zugreifen zu k?nnen, m?ssen Sie den vollst?ndigen UNC-Pfadnamen (Universal Naming Convention - Ein Standard zum Ansprechen in einem Netzwerk freigegeber Ressourcen. Ein solcher Netzwerkpfad hat folgendes Format: \\servername\ordnername\) angeben. Tr?gt der Rechner mit dem verborgenen Laufwerk den Namen AMC200PLUS, so greifen Sie folgenderma?en auf das Laufwerk zu:
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W?hlen Sie im Explorer-Fenster den Men?punkt Netzlaufwerk verbinden aus.
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In der Eingabezeile muss nun der exakte UNC-Pfadname eingetragen werden, beispielsweise: \\AMC200PLUS\C$
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W?hlen Sie, ebenfalls wie ?blich, einen Laufwerksbuchstaben f?r das Dokument (oder das Laufwerk oder Verzeichnis) aus.
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Klicken Sie auf OK.
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Tippen Sie den UNC-Pfadnamen einschlie?lich des $-Zeichens ein, da Ihnen sonst der Zugriff auf das verborgene Laufwerk versagt bleibt. Sofern Sie das Laufwerk durch ein zus?tzliches Kennwort gesch?tzt haben, m?ssen Sie auch dieses eingeben. Erst dann ?ffnet sich das Netzlaufwerk im Explorer, auf das Sie dann wie auf ein lokales zugreifen k?nnen.
Um sich von der versteckten Freigabe wieder zu trennen, reicht ein Rechtsklick auf den entsprechenden Eintrag im Arbeitsplatz und die Auswahl des Men?punkts "Laufwerk trennen".
Eine versteckte Freigabe wieder sichtbar zu machen, ist ebenso einfach: Es wird schlicht umgekehrt vorgegangen und das abschlie?ende $-Zeichen aus dem Freigabenamen entfernt.
Quelle: Microsoft Knowledge base
Noch ein Wort zum Thema Sicherheit:
Freigaben, die Sie ohne Kennwortschutz einrichten, sind allen anderen Benutzern, die sich ebenfalls in Ihrem Netzwerkverbund befinden, zug?nglich. Stellen Sie sich also vor, Sie geben auf den Computern in Ihrem Klassenzimmer bestimmte Verzeichnisse f?r Ihre Klasse frei. Dann sind diese Freigaben auch von allen anderen Computern in Ihrer Schule, wom?glich sogar von anderen Schulen, die sich ebenfalls im Stadtnetz befinden, zug?nglich. Handelt es sich also um sensible Daten (Noten, Bewertungen, private Dokumente) ist von einer ungesch?tzten Freigabe dringend abzuraten. Hier sollten Sie einen Server aufbauen, der weitaus bessere M?glichkeiten bietet, Dateien nur ausgew?hlten Nutzern zug?nglich zu machen und gleichzeitig zu sch?tzen.
Falls Sie Fragen zum Thema "Aufsetzen eines Schulservers" haben, hilft fraLine Ihnen nat?rlich gerne. Wenden Sie sich an unsere Hotline unter 069 / 1533-2000.
F?r alle Rechner, die an das st?dtische Verwaltungsnetz angeschlossen sind gilt:
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Die Rechnernamen in der Verwaltung sind vorgegeben. Sie enthalten zun?chst den der Schule vorgegebenen 4-Letter-Code, gefolgt von einem Buchstaben, welcher die Art des Netzwerkger?tes angibt und einer laufenden Nummer (siehe Schulnetzhandbuch v3.1, Seite 52).
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KEINE der von einem Verwaltungsrechner aus freigegebenen Laufwerke bzw. Verzeichnisse sollte Zugriffsrechte f?r die Gruppe "Jeder" gestatten, da innerhalb des Frankfurter Verwaltungsnetzes alle Rechner zusammengeschaltet sind. Daher k?nnte sonst auch von anderen Verwaltungsrechnern auf die von Ihnen eingerichteten Freigaben zugegriffen werden.
