Frage:
K?nnen Webseiten mit Hilfe des Kommunikationsservers gefiltert werden?
Antwort:
Theoretisch kann auf dem Kommunikationsserver ein Filter eingerichtet werden, der bei jedem Seitenaufruf die angeforderte Web-Adresse mit einer Filterliste vergleicht ("Blacklist") und den Zugriff auf die Seite verweigert, sollte sich die Adresse auf der Liste befinden. Ebenso kann, ?quivalent zur "Blacklist", eine "Whitelist" eingerichtet werden. Bei dieser Variante wird die angeforderte Web-Adresse mit der eingerichteten Filterliste verglichen und der Zugriff wird auf die Seite gew?hrt, sollte sich die Adresse auf der Liste befinden.
Ein solches Verfahren nennt sich "Content Filtering". Aufgrund der extremen und st?ndig wechselnden Webseitenvielfalt des Internets ist es sehr aufwendig, eine eigene Filterliste zu betreiben. Im Fall der in den Frankfurter Schulen eingesetzten Ger?te bedeutet das, jede zu sperrende Internetseite m?sste einzeln in die Black- oder Whitelist eingetragen werden. Der auf dem Kommunikationsserver installierte ISA-Proxy unterst?tzt keinen Import vorhandener Listen.
Hier ist anzuraten, auf einen professionellen Contentfilter zur?ckzugreifen, der das zus?tzliche Importieren von eigens definierten Black- und Whitelists bereitstellt. Dieses Verfahren wurde im Rahmen eines Praktikums von Herrn Kaiser von fraLine er?rtert. Den zugeh?rigen Bericht finden Sie hier.
Im Frankfurter Stadtnetz ist ein professioneller Contentfilter zur Filterung unerw?nschter Inhalte (Texte, Bilder und sonstiger Dateien) im Einsatz. Das zentrale Filtersystem des Frankfurter Stadtnetzes umfasst die Indizierungsliste der Bundespr?fstelle f?r Jugendgef?hrdende Medien sowie weitere vom Anbieter ?berpr?fte Sperrinhalte.
